Schweres Busunglück Tragisches Ende einer Klassenfahrt
Hagen - Wie das hessische Kultusministerium berichtete, befanden sich die insgesamt 25 Kinder der 8. Klasse einer Gesamtschule auf dem Rückweg von einem Schüleraustausch in Frankreich. Der Bus sollte die Kinder und zwei Lehrerinnen nach Schlitz im hessischen Vogelsbergkreis bringen. Die Verletzten, darunter der Busfahrer, eine 48-jährige Lehrerin und 13 Kinder wurden in Krankenhäuser der Region Siegen gebracht. Der Busfahrer und zwei Kinder wurden schwer verletzt und stationär aufgenommen. Es besteht nach Polizeiangaben aber keine Lebensgefahr.
Wie die Sprecherin weiter berichtete, ist die Unglücksursache noch unklar. Ein Sachverständiger sei zur Untersuchung des Unglücks hinzu gezogen worden. Der Sachschaden werde auf 125.000 Euro geschätzt. Die A 45 blieb in Richtung Frankfurt bis in die Vormittagsstunden gesperrt.
Nach Polizeiangaben wurden die unverletzt gebliebenen Businsassen sowie die Leichtverletzten nach ambulanter Behandlung in ein DRK-Heim der Region gebracht und dort betreut. Bis auf die Schwerverletzten traten nach Angaben des Ministeriums alle am Freitagvormittag die Heimreise an. Die Autobahnpolizei Hagen-Süd richtete für Angehörige ein Info-Telefon unter der Nummer 02331-9861911 ein.