Seenot SMS rettet 18 Menschen das Leben
London - Er habe den Notruf an die zuständige britische Stelle weitergeleitet, teilte die britische Küstenwache am Donnerstag in London mit. Die Beamten hätten daraufhin mit Hilfe der australischen Küstenwache Kontakt mit den indonesischen Behörden aufgenommen. Bei einer Suchaktion sei das im Norden der kleinen indonesischen Insel Lombok gestrandete Boot schließlich entdeckt worden.
Nach Angaben der britischen Küstenwache war der Motor des rund 25 Meter langen Bootes ausgefallen, nachdem durch ein Leck Wasser eingedrungen war. Das Schiff sei weder mit Funk noch mit Leuchtraketen ausgestattet gewesen. Die zehn Briten, ein Australier, ein Neuseeländer und sechs indonesische Besatzungsmitglieder an Bord seien völlig orientierungs- und hilflos umhergetrieben, als die britische Küstenwache die junge Frau auf ihrem Handy erreicht habe, hieß es. Auch das britische Außenministerium bestätigte die außergewöhnliche Rettungsaktion. "Sie sind alle in Sicherheit und haben keinerlei Probleme", sagte ein Sprecher. Lombok ist ein unter so genannten Rucksack-Touristen und Surfern beliebtes Reiseziel.