Sex mit Clinton: Lewinsky fand's "cool" - DER SPIEGEL
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Sex mit Clinton Lewinsky fand's "cool"

Erst fand sie ihn süß, durch die Sex-Affäre wurde es cool, und als schließlich die geheime Liebelei im Weißen Haus an die große Glocke kam, wurde es für Monica Lewinsky und den damaligen Präsidenten Bill Clinton ziemlich heiß. In einer Fernsehdokumentation erklärte die Ex-Praktikantin nun ihre Sicht der Dinge.
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Washington - "Am Anfang dachte ich, es würde bestimmt amüsant sein. Ich habe gedacht: Ich bin jung, er ist der Präsident, er ist süß - das ist cool." Nie habe sie jedoch geplant, berühmt zu werden, betonte Lewinsky in der Fernsehdokumentation, die der amerikanische Pay-TV-Sender HBO am Wochenende in den USA ausstrahlte. Die Liaison mit dem mächtigsten Mann der Welt sei "aufregend" gewesen, gestand Lewinsky.

Den Film hatte sie selbst angeregt. Darin wurde sie von mehreren Studenten zu den Ereignissen befragt, die 1997 bekannt worden. Damals hatten pikante Details aus dem Oval Office monatelang für Schlagzeilen - bei den Clintons zu einer ernsthaften Ehekrise und letztendlich 1998 zum Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten geführt.

Die Ex-Praktikantin im Weißen Haus sagte, es habe sie damals "unglaublich verletzt", als Clinton öffentlich erklärte, seine Liaison zu der damals 22-Jährigen sei einseitig gewesen. Er habe nur auf ihre sexuelle Wünsche reagiert. Lewinsky sieht das auch heute noch anders: "Die Beziehung beruhte auf Gegenseitigkeit."