Sexsucht Wolfgang Lippert rudert zurück
Baden-Baden - Lippert will nicht als Sexsüchtiger in der Öffentlichkeit dastehen. Er ließ sich extra von Rügen, wo er bei den Störtebeker Festspielen auftritt, nach Baden-Baden fliegen, um am Samstagabend in Frank Elstners Talkshow "Menschen der Woche" zu den Schlagzeilen in der "Bild"-Zeitung Stellung zu nehmen, wonach er Sex mit 200 Frauen gehabt haben und beim Anblick jeder attraktiven Blondine sich etwas bei ihm regen soll.
Manager gefeuert, stundenlange Gespräche mit der Mutter
Das angebliche Interview mit seinem Geständnis, er sei sexsüchtig, habe er nie gegeben, erklärte der 49-Jährige. Die Äußerungen habe sein neuer Manager erfunden und nicht mit ihm abgestimmt. Wegen "unterschiedlicher Auffassungen über PR" habe er sich von ihm getrennt, sagte Lippert. "Ich hab mich sehr geärgert über das Interview. Erst hab ich gedacht, die verwechseln mich mit Dieter Bohlen."
Die Schlagzeilen hätten ihm geschadet, sagte Lippert. "Ich hab 'ne Mutter, der ich stundenlang erklären musste, was es damit auf sich hat." Bei Frank Elstner fand Lippert Verständnis. "Du bist einer, der in der Öffentlichkeit falsch dargestellt wird", sagte Kumpel Elstner. Das gelte auch für Verona Feldbusch, die "alles andere als doof" sei, und für Berti Vogts, der wirklich etwas von Fußball verstehe. Wie gut, dass Elstner was von Promis versteht.