Sexualmoral US-Jugend trauert Unschuld hinterher
Washington - 77 Prozent der Mädchen wünschten sich im Nachhinein, länger mit dem ersten Sex gewartet zu haben, ergab eine Umfrage im Auftrag der nationalen Initiative zur Verhinderung von Teenager- Schwangerschaften.
Auch 60 Prozent der männlichen Befragten gaben an, sie hätten den ersten Geschlechtsverkehr lieber erst später erlebt, berichtet die "Washington Times". 85 Prozent der Befragten war dem Artikel zufolge der Meinung, dass es Sex nur in langfristigen Beziehungen geben sollte.
Ein Viertel der befragten 1000 Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren hält es für peinlich zuzugeben, dass jemand noch keinen Sex hatte. Dennoch glaubten 68 Prozent der Befragten in den Klassen neun bis zwölf, dass ihre Mitschüler sexuell aktiv seien.
Spätestens auf dem College gehört das öffentliche Ausleben der Sexualität dazu. In den Frühjahrsferien, dem so genannten Spring Break, kennen die Jugendlichen nur ein Programm: Sex bis zum Hormonkollaps, trinken bis zum Koma.