Siamesische Zwillinge: Eines der Mädchen in Lebensgefahr - DER SPIEGEL
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Siamesische Zwillinge Eines der Mädchen in Lebensgefahr

Die Trennung der beiden siamesischen Zwillinge in Singapur war eine der längsten Operationen der Weltgeschichte. Der Zustand der Kinder war lange Zeit stabil. Nun leidet Ganga an einer schweren Infektion.
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Singapur - Zehn Tage nach der operativen Trennung der siamesischen Zwillinge in Singapur war eines der Mädchen am Freitag in kritischem Zustand. Die elf Monate alte Ganga leide an einer schweren Infektion im Blut und im Gehirn und schwebe in Lebensgefahr, sagte der Chirurg Vincent Yeow am Freitag. Ihre Schwester Jamuna sei dagegen in guter Verfassung, sagte Yeow.

Die aus Nepal stammenden Mädchen waren am Kopf zusammengewachsen und wurden in einer 96-stündigen Operation, die am 10. April endete, voneinander getrennt. Der Eingriff war sehr gefährlich, weil Ganga und Jamuna sich einen Schädelraum teilten und ihre Gehirne an einigen Teilen zusammengewachsen waren. Gangas Schädelwunde verheilte den Angaben zufolge schlecht, weil ihr Gehirn größer ist und die Ärzte Mühe hatten, die Wunde zu schließen.