Siamesischer Zwilling: Bangen um Leas Augenlicht - DER SPIEGEL
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Siamesischer Zwilling Bangen um Leas Augenlicht

Das Siamesische Zwillingsmädchen Lea hat die Trennung von ihrer Schwester offensichtlich doch nicht unbeschadet überstanden. Leas Arzt sagte, das Kind werde möglicherweise mit Wahrnehmungsstörungen und einer teilweisen Lähmung leben müssen. Schwesterchen Tabea hatte die komplizierte Operation nicht überlebt.
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Baltimore - Wie US-Neurochirurg Benjamin Carson dem "Stern" sagte, reagiere das Mädchen aus dem deutschen Lemgo zwar auf Gesichter und bewege die Augäpfel. Aber "wir wissen nicht, ob Leas Gehirn versteht, was sie sieht", so der Mediziner. Carson hatte die am Kopf zusammengewachsenen siamesischen Zwillinge Lea und Tabea vor rund drei Monaten in einer Klinik im US-amerikanischen Baltimore getrennt. Die Operation hatte weltweit Schlagzeilen gemacht.

Ein weiteres Problem sei die teilweise Lähmung von Leas linker Körperhälfte. Carson vermutet zwar, dass das Mädchen im Laufe der Zeit seine Gliedmaßen wird bewegen können. Allerdings sei er nicht sicher, "ob sich die Feinmotorik wieder völlig erholt". Geistig werde das Mädchen jedoch "auf der Höhe sein". Lea soll demnächst nach Deutschland zurückkehren.