Sicherheit: Verhinderter Bob Dylan - DER SPIEGEL
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Sicherheit Verhinderter Bob Dylan

Die Furcht vor Terroranschlägen führt hin und wieder zu komischen Situationen. Nun ist Sänger Bob Dylan zum Leidtragenden der von ihm selbst geforderten Sicherheitsvorkehrungen geworden.
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New York - In Medford (US-Staat Oregon) wurde dem Kultsänger der Protestgeneration von drei Wachmännern der Weg zur Bühne verbaut. Wegen möglicher Terroranschläge bei seiner gegenwärtigen Amerika-Tour hatte Dylan selbst verschärfte Sicherheitsmaßnahmen gefordert.

Sie hätten den 60-Jährigen "peinlicherweise" nicht erkannt, ansonsten aber strikt nach Anweisung gehandelt, hieß es bei den Veranstaltern eines Dylan-Konzerts im Jackson County Exposition Center. "Die Männer hatten den klaren Befehl, niemanden ohne Bühnenpass auch nur einen Schritt vorzulassen." Dylan habe als Einziger keinen Bühnenausweis gehabt.

Das Konzert, bei dem der weltbekannte Star sein von der Kritik hoch gelobtes neues Album "Love and Theft" vorstellte, begann deshalb mit einer kleinen Verspätung. Dylan war erst auf die Bühne gelassen worden, nachdem sein Sicherheitschef ihn als den Star des Abends identifiziert hatte. Die drei um die 30 Jahre alten Wachleute wurden "für andere Aufgaben eingeteilt".