Sieben Tote: Flammeninferno auf A6 - DER SPIEGEL
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Sieben Tote Flammeninferno auf A6

Ein Lkw ist auf die Gegenfahrbahn der A6 bei Sinsheim in Baden-Württemberg geraten. Drei Autos und ein Lastwagen prallten gegen das Hindernis. Sieben Menschen starben.
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Sinsheim - Drei der Opfer kamen aus Thüringen, vier aus Baden-Württemberg, sagte ein Polizeisprecher am frühen Mittwochmorgen. Der Unfallverursacher, ein 50 Jahre alter polnischer Lastwagenfahrer aus Bayern, habe als einziger Beteiligter überlebt. Er erlitt lebensgefährliche Verbrennungen.

Der Sattelzug hatte am Dienstag aus bisher ungeklärter Ursache die Mittelleitplanke durchbrochen und sich auf der Gegenfahrbahn quergestellt. Dort raste zunächst ein Taxi unter dem Lastwagen durch und kam erst nach 100 Metern zum Stehen. Dabei wurde das Dach des Taxis abgetrennt. Die drei Insassen aus Greiz in Thüringen seien regelrecht geköpft worden, sagte der Sprecher. Der 61 Jahre alte Fahrer und seine beiden Gäste, ein Ehepaar im Alter von 71 und 73 Jahren, waren sofort tot.

Der Lkw kippte um und begrub zwei Autos unter sich. In einem Wagen starben zwei 31 und 37 Jahre alte Männer aus Sinsheim, in dem anderen Fahrzeug saß ein 34-Jähriger aus Ludwigsburg.

Schließlich raste ein weiterer Lkw in die Unfallstelle, der 30 Jahre alte Fahrer aus Südbaden wurde ebenfalls getötet. Durch den Aufprall gingen die Fahrzeuge in Flammen auf. "Die Opfer aus Baden-Württemberg sind vermutlich an ihren schweren Verbrennungen gestorben", sagte der Polizeisprecher.

Die Autobahn wurde erst gegen 21 Uhr wieder vollständig für den Verkehr freigegeben.