Siegfried & Roy: Jede Woche griff ein Tiger an - DER SPIEGEL
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Siegfried & Roy Jede Woche griff ein Tiger an

Ein Raubkatzen-Dompteur des Magier-Duos Siegfried & Roy erzählt, wie in der Las Vegas-Show wirklich mit den Tigern gearbeitet wurde. Das von den beiden Künstlern aufgebaute "Schmusekätzchen-Image" habe mit der Realität nichts zu tun. Jede Woche sei es zu einem Tiger-Angriff auf einen der Trainer gekommen.
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Hamburg - Die berühmten weißen Tiger des Magier-Duos sind laut Mark Brennan, 34, weitaus gefährlicher als bisher bekannt. Gegenüber der "Bild"-Zeitung sagte Brennan: "Jede Woche gab es einen Tiger-Angriff." Tiger-Attacken seien der Normalfall. "Jede Woche wird einer der Trainer angegriffen. Auch Roys Arme, Beine und sein Rücken sind voller Narben. Die Chefs haben alles geheim gehalten."

Der Magier Roy Horn, 59, war vor drei Wochen während einer Show von einem der Tiger angegriffen und lebensgefährlich verletzt worden.

Brennan war eigenen Angaben zufolge seit Januar bei Siegfried und Roy als Trainer beschäftigt. Für 660 Dollar pro Woche habe er mit neun anderen Trainern die 50 Raubkatzen für die Show abgerichtet. Nachdem er selbst von einem der Tiere angegriffen und verletzt worden sei, wurde er eigenen Angaben zufolge entlassen.

Gegenüber der "Hamburger Morgenpost" sagte Brennan, er sei entlassen worden, weil er nach der Tiger-Attacke ins nahe Krankenhaus gegangen und der Vorfall so bekannt geworden sei. Siegfried & Roy habe stets das "Schmusekätzchen-Image" am Herzen gelegen.

Laut Brennan leben Siegfried & Roy auch nicht mit ihren weißen Tigern unter einem Dach. "Die Tiger sind den ganzen Tag in engen Käfigen eingesperrt, dürfen nur für Training, die Show oder PR-Fotos im Haus hinaus."