Siegprämie: Von wegen 250.000 Mark - DER SPIEGEL
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Siegprämie Von wegen 250.000 Mark

Andrea, Jürgen oder John: Einer von den drei Noch-Bewohnern des "Big Brother"-Containers wird gewinnen - aber offenbar nicht die erhofften 250.000 Mark. Grund: Der Fiskus will auch an der Spanner-Show mitverdienen.
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Düsseldorf - Die Siegprämie muss nach einem Bericht der "Rheinischen Post" voll versteuert werden. Bei der Summe handele es sich nicht um einen Glücksspiel-Gewinn, bei dem der Staat bereits über die Lotteriesteuer vorher kassiere, sagte der Vorsitzende der Deutschen Steuer-Gewerkschaft, Dieter Ondracek, der Zeitung zufolge. Der "Big-Brother"-Sieger müsse den Gewinn deshalb in seiner Steuererklärung unter "Sonstige Einkünfte" angeben.

Noch bis Freitag ist die 100-Tage-Show abends im Fernsehen bei RTL 2 und rund um die Uhr im Internet zu verfolgen. Dann stimmt das Publikum darüber ab, wer der übrig gebliebenen drei Bewohner des abgeschirmten und mit Kameras bestückten Wohncontainers als Sieger die Gewinnsumme erhält. Zur Wahl stehen die 34-jährige Andrea, Werbemanagerin aus Köln, der 26-jährige John, gelernter Zimmerer aus Potsdam, sowie der 36-jährige Jürgen, der Feinblechner ist und ebenfalls in Köln lebt.

Das Konzept stammt von der Firma des niederländischen Produzenten John de Mol. Mehrere Sender, darunter RTL und Sat 1, haben inzwischen den Einstieg in ähnliche Formate angekündigt.

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