Leipzig eskaliert Silvester am härtesten
Dieser Beitrag wurde am 01.01.2018 auf bento.de veröffentlicht.
Die Silvesternacht in Köln: ruhig. In Berlin: ruhig. In anderen großen Städten: nach ersten Meldungen keine besonderen Vorkommnisse. Ein paar Böller-Verletzungen, ein bisschen Gerangel, was leider passiert, wenn Betrunkene mit Sprengsätzen feiern.
In Leipzig hingegen ist eine Silvesterfeier eskaliert. Rund 1000 Menschen hatten sich gegen Mitternacht am Connewitzer Kreuz versammelt. Bald brannten Mülltonnen. Die Polizei rückte mit Wasserwerfern vor und bekam Flaschen, Steine und Böller ab.
Connewitz 2018
40 bis 50 Personen sollen an der Randale im linksalternativen Stadtteil Connewitz beteiligt gewesen sein. Nach einer Viertelstunde war die Polizeiaktion beendet, gegen 1.30 Uhr war es weitgehend ruhig.
Weil das Ordnungsamt Versammlungen am Connewitzer Kreuz wie schon in den Jahren zuvor von 23 bis 6 Uhr verboten hatte, gab es zwei angemeldete Kundgebungen:
- Die Partei "Die Partei" hatte von 23 bis 23.30 Uhr zu "Bier statt Böller" eingeladen.
- Die Initiative "Für das Politische!" wollte von 23 bis 1 Uhr gegen "staatliche Repression und Polizeigewalt" protestieren.
Dabei blieb es zunächst friedlich. Die Polizei hatte aber bereits "schweres Gerät", also Wasserwerfer und Räumpanzer, in den Stadtteil verlegt. (MDR , Polizei , Leipziger Volkszeitung )