Simbabwe: Jagd auf Löwen wieder erlaubt - DER SPIEGEL
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Jagd in Simbabwe: Es darf wieder geschossen werden

Foto: Adam Bettcher / AFP

Ende des Moratoriums Simbabwe erlaubt wieder Großwildjagd

Einen Monat nach dem Tod des bekannten Löwen Cecil darf wieder geschossen werden: Simbabwe erlaubt die Großwildjagd allerdings nur unter strenger Aufsicht.
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Für Simbabwes umstrittenen Langzeitpräsidenten Robert Mugabe sind Großwildjäger zwar "Vandalen", die Jagd auf Leoparden, Löwen und Elefanten wird unter strengeren Bedingungen jedoch wieder erlaubt.

Künftig müssen Jäger den Behörden zufolge von Wächtern der Nationalparks begleitet werden - auf eigene Kosten. Dies gelte sowohl für die Jagd mit Gewehren als auch für die mit Pfeil und Bogen.

Vor gut einem Monat hatte ein US-Tourist den bei Nationalpark-Besuchern beliebten Löwen Cecil getötet - qualvoll und illegal. Er soll den Löwen aus dem Nationalpark gelockt und zunächst mit Pfeil und Bogen auf das Tier geschossen haben. Erst viele Stunden später soll er es erschossen haben.

Simbabwe hatte ein landesweites Moratorium verfügt, nachdem die Tat vor etwa zwei Wochen bekannt geworden und weltweit scharf kritisiert worden war.

In dem Gebiet nahe dem Hwange-Nationalpark, an dessen Grenze Cecil getötet wurde, bleibt die Jagd bis zu einem Abschluss der Untersuchungen verboten.

sun/dpa