Simbabwe Krokodile töten acht Angler
Sie angelten ohne Erlaubnis - und bezahlten mit dem Leben. Im Chivero-Stausee in Simbabwe haben Krokodile in den vergangenen Wochen acht Angler getötet und einen weiteren schwer verletzt. Die Männer wateten zum Fischfang in das Gewässer, dort lauerten die Krokodile.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Harare - Krokodile haben innerhalb von zwei Wochen in Simbabwe acht Angler getötet. In einem Stausee nahe Harare, der Hauptstadt von , seien acht Angler angegriffen und getötet worden, ein neunter Mann sei einer Krokodilattacke schwer verletzt entkommen, berichtete die Zeitung "Sunday Mail" am Sonntag unter Berufung auf die Verwaltung der Nationalparks. Bisher seien nur zwei der Opfer im Chivero-See gefunden worden, hieß es.
Alle Angler hätten ohne Genehmigung in dem See geangelt. Trotz der Todesfälle ließen sich andere Wilderer jedoch nicht davon abhalten, weiter in dem See zu fischen, schrieb die Zeitung. Die Angler stünden bis zur Hüfte im Wasser und seien so leichte Beute für die Krokodile.
luk/dpa