Sizilien Erdbeben ließ Betten wackeln
Palermo - In Palermo und anderen Ortschaften der italienischen Insel flüchteten viele Menschen in Panik auf die Straße, viele übernachteten aus Angst vor weiteren Beben in ihren Autos. Etliche Sizilianer versuchten mit ihren Fahrzeugen aus den Städten zu flüchten und lösten damit mitten in der Nacht ein Verkehrschaos aus.
Offiziellen Angaben zufolge lagen zunächst keine Berichte über größere Schäden vor. Von einigen Gebäuden seien Mauerteile herabgefallen und Altbauten hätten Risse erhalten, sagten Behördenvertreter. Nach Angaben des italienischen Fernsehens wurden zahlreiche Häuser beschädigt, Dachziegel fielen auf die Straßen.
Die Messinstrumente hätten insgesamt mehr als 20 Erschütterungen im Laufe der Nacht angezeigt, sagten Vertreter des Nationalen Seismographischen Instituts in Rom. Das Epizentrum lag den Angaben zufolge etwa 30 bis 40 Kilometer nordöstlich von der Inselhauptstadt Palermo.
Auch im Westen der Ägäis wurden am Freitagmorgen Erdstöße registriert. Berichte über mögliche Opfer oder Schäden lagen jedoch zunächst nicht vor. Wie das Institut für Geodynamik in Athen mitteilte, lag das Zentrum 120 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt zwischen den beiden Inseln Skyros und Evia.