Unglück im Freizeitpark Zwölfjährigem wird auf Sommerrodelbahn Bein abgetrennt
Sommerrodelbahn (Archivbild)
Foto: imago stock&peopleBei einem Unfall auf der Sommerrodelbahn eines Freizeitparks im Sauerland ist ein Junge schwer verletzt worden. Dem Zwölfjährigen sei bei dem Unglück am Samstagnachmittag ein Bein in der Mitte des Unterschenkels abgetrennt worden, erklärte der Betreiber des Freizeitparks in Bestwig in der Nacht zum Sonntag in einer Stellungnahme.
Zum genauen Hergang des Unglücks gibt es am Sonntagvormittag noch keine Angaben. Aus bislang ungeklärten Gründen sei der Fuß des Jungen während der Fahrt zwischen Schlitten und Schienen der Rodelbahn geraten. Die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis wollte dazu am Sonntagmorgen keine Angaben machen.
Die Leitstelle der Polizei teilte jedoch mit, der Junge sei schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus in Gelsenkirchen gebracht worden. Gegenüber der "WAZ " erklärte Fort-Fun-Geschäftsführer Andreas Sievering: "Es besteht keine Lebensgefahr." Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
Der Unfall ereignete sich auf der Sommerrodelbahn "Trapper Slider" in dem 80 Kilometer östlich von Dortmund gelegenen Freizeitpark "Fort Fun Abenteuerland". Mit einer Länge von 1,3 Kilometern sei die im Sauerland gelegene Anlage "Europas längste Rodelbahn in einem Freizeitpark", heißt es auf der Website des Parks.
Auf Facebook veröffentlichten die Betreiber des Freizeitparks eine Stellungnahme zu dem Vorfall. Darin heißt es, die für die Attraktion verantwortlichen Mitarbeiter seien nach dem Unfall umgehend vor Ort gewesen, hätten sofort ein in dem Park tätiges Rotkreuz-Team und den Notarzt verständigt, "sodass innerhalb von kürzester Zeit Hilfeleistungen erfolgten".
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Der Unfallhergang werde nun von Polizei und Staatsanwaltschaft überprüft, heißt es weiter. Man sei im Gedanken "bei dem Kind und seinen Eltern" und "die Staatsanwaltschaft hat den 'Trapper Slider' für den Betrieb aber freigegeben".