Spaghetti-Affäre: Rundfunkrat beschäftigt sich mit Chauvi-Spruch - DER SPIEGEL
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Spaghetti-Affäre Rundfunkrat beschäftigt sich mit Chauvi-Spruch

Nach dem "Spaghetti-Fresser"-Kommentar des "Musikantenstadl"-Moderators Moik will sich der bayerische Rundfunkrat mit der Affäre befassen. Der Begriff, mit dem Karl Moik alle Italiener bedachte, gehöre sich nicht im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, hieß es.
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Hamburg - Der Vorsitzende des Fernsehausschusses im Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks, Friedemann Greiner, sagte der "Bild"-Zeitung, er werde dem Vorfall nachgehen. "So was kann man nicht stillschweigend akzeptieren", betonte Greiner. Beim Bayerischen Rundfunk hatte es gestern noch geheißen, man akzeptiere Moiks Entschuldigung. Der Spruch werde keine Folgen für den Moderator haben. Jetzt forderte BR-Rundfunkrat Franz Maget, Moik sollte "Manns genug sein, sich bei den Italienern für seinen ungeheuerlichen verbalen Fehltritt zu entschuldigen".

Moik hatte in der ARD-Schunkelsendung "Musikantenstadl" den Schlagersänger Patrick Lindner gerüffelt, der eine Ode an Bella Italia gesungen hatte. "Ich lade dich ein nach Wien, ins frühlingshafte Wien. Und was machst du? Du singst von den Spaghetti-Fressern", hatte Moik gewettert.

Noch während der Sendung erhielt der Moderator nach Informationen von SPIEGEL ONLINE einen Hinweis aus der Regie - und entschuldigte sich, er habe das mit den Spaghetti-Fressern nicht so gemeint.

Moik werde zu der Spaghetti-Affäre keine Stellung nehmen, sagte ein Sprecher seiner Agentur gegenüber SPIEGEL ONLINE. Der Moderator habe sich schon während der Sendung für seine Äußerung entschuldigt. Möglichweise werde er im nächsten "Musikantenstadl", das in drei Wochen stattfindet, das Thema erneut aufgreifen. Jetzt wolle sich Moik erst einmal ausruhen.

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