Spanien 20 Verletzte beim Stierrennen in Pamplona
Für Hunderttausende gilt das berühmte Stierrennen von Pamplona als Volks-, Lauf- und Sauffest. Für die Tiere bedeutet es den sicheren Tod. In der Stierkampfarena werden sie am Nachmittag getötet.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
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Volksfest: Jedes Jahr drängen sich rund eine Million Touristen im spanischen Pamplona. Die Stierrennen finden eine Woche lang täglich statt. |
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Jugendliche aus aller Welt und Einheimische schwören vor dem Rennen mit den Stieren auf Alkohol als Vorbereitung. Seit 1924 wurden in Pamplona bereits 13 Menschen getötet. |
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Per Kopfsprung in die wartende Menge. Die zahlreichen Anfänger unter den rund 2000 Läufern stellen eine besondere Gefahr dar, sagen Einheimische. "Manche laufen mit Rucksack oder Videokamera." |
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820 Meter mit 680 Kilogramm schweren Bullen durch enge Gassen in knapp drei Minuten. Die wichtigste Regel: Bloß nicht die Aufmerksamkeit der Stiere auf sich ziehen. |
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Nur wenige Sekunden können die Läufer mit den Stieren mithalten - stolpern sie, werfen die Mitstreiter eine zusammengerollte Zeitung auf den Boden - und hoffen, dass dies die Tiere ablenkt. |
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Auf dem Kopfsteinpflaster finden die Hufen der Tiere keinen Halt. Stürzt ein Stier, wird er meist aggressiv und greift an. Am Freitag wurden 20 Menschen verletzt. |
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