Spanien Autobombe verletzt sechs Urlauber
Malaga - Vor der Detonation im Badeort Fuengirola hatte ein unbekannter Anrufer am Freitagmorgen eine Bombenwarnung durchgegeben. Die Polizei ließ daraufhin das Hotel räumen und die Gegend um das mit Sprengstoff beladene Auto absperren.
Die Verletzten erlitten überwiegend Schnittwunden durch umherfliegende Glassplitter. Der staatliche Rundfunk RNE machte die baskische Separatistenorganisation ETA für den Terroranschlag verantwortlich.
Die Explosion ereignete sich unmittelbar vor dem Beginn der EU-Gipfelkonferenz in Sevilla. Den spanischen Ermittlern war bekannt, dass die ETA während des EU-Gipfels Anschläge auf spanische Urlauberzentren plante. In der Gegend von Valencia war erst kürzlich eine Terrorzelle ausgehoben worden, die nach Angaben der Polizei an der Mittelmeerküste Bomben legen wollte.