Spanien: Koksen mit Peseten - DER SPIEGEL
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Spanien Koksen mit Peseten

Mehr als 63 Prozent aller spanischen Geldscheine sollen Kokainspuren aufweisen. Zu dem Ergebnis kam eine Studie der Regierung.
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In der Studie wurden 60 Banknoten aus vier Madrider Banken analysiert. Ein Sprecher der Nationalen Drogenbehörde nannte die Zahl von 63,4 Prozent alarmierend, räumte allerdings ein, das Ergebnis sage nichts über den Umfang des Kokaingebrauchs in Spanien aus. Unklar sei, ob die Scheine direkt beim Konsum der Droge kontaminiert wurden oder nur mit solchen Geldnoten in Berührung kamen. Dies werde derzeit untersucht. Wie es weiter hieß, geben drei Prozent der 39 Millionen Spanier zu, Kokain probiert zu haben. Bei einer Untersuchung der britischen BBC im vergangenen Oktober waren Spuren von Kokain auf 99 Prozent der analysierten Pfundnoten entdeckt worden. Wie die Tageszeitung "El Pais" berichtete, wiesen ähnliche Studien in Italien und den USA Kokainspuren auf 82 und 79 Prozent der analysierten Geldscheine nach. Drogenkonsumenten schnüffeln Kokain häufig durch zusammengerollte Geldscheine.