Schnee und Eis: So sehen SPON-Leser den Winter
SPIEGEL-ONLINE-Leserfotos Winter-Wunderland
Hamburg - Flugzeuge stehen still, Bahnen müssen langsamer fahren, Autos schlittern über die Straßen: Tief "Petra" hat Schnee und Eis nach Deutschland gebracht - und Entschleunigung. In weiten Teilen von Niedersachsen fiel die Schule aus, im Landkreis Aurich beispielsweise wurden die Schüler verfrüht in die Weihnachtsferien geschickt.
Urlauber und Wintersportler können sich über wachsende Schneedecken freuen. Im Oberharz lag am Montag so viel Schnee wie noch nie in diesem Winter. Auf dem Brocken, dem höchsten Berg des Mittelgebirges, wurde eine Schneehöhe von 155 Zentimetern gemessen.
Zahlreiche SPIEGEL-ONLINE-Leser erfreuen sich an der Schönheit des Winters und haben in den vergangenen Tagen ihre besten Winterimpressionen eingeschickt.
Und es ist weiter mit Schnee zu rechnen: Zu Wochenbeginn zog zwar von Süden her fast bundesweit Tauwetter auf, aber in einigen Orten kann man noch auf weiße Weihnachten hoffen.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet für Dienstag in den mittleren Teilen Deutschlands mit Schneefall, im Südwesten mit Regen. In einem Übergangsbereich kann es auch gefrierenden Regen mit Glatteisbildung geben. Im Küstenbereich wird es einzelne Schneeschauer geben.
In der Nacht zum Mittwoch bleibt es laut DWD im äußersten Norden und am Alpenrand trocken. Nördlich der Mittelgebirge kann zeitweise Schnee fallen, in der Mitte und im Süden kann es regnen, der örtlich noch gefriert. Zum Weihnachtsfest erwarten die Meteorologen aber wieder kühlere Luftmassen, allerdings kaum noch Schnee.
Auch für die Astronomen ist inzwischen der Winter da. Während für die Meteorologen schon seit dem 1. Dezember Winter ist, fängt er im Kalender und für die Astronomen erst mit der Wintersonnenwende an - in diesem Jahr am 22. Dezember um 0.38 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Der kalendarische Winteranfang markiert den kürzesten Tag des Jahres.