Erdrutsch in Sri Lanka Suche nach Vermissten eingestellt
Koslanda in Sri Lanka (Archiv): Die Helfer haben die Suche nach Überlebenden inzwischen eingestellt
Foto: LAKRUWAN WANNIARACHCHI/ AFPColombo - Anderthalb Wochen nach dem Erdrutsch in Sri Lanka haben die Helfer die Suche nach Vermissten aufgegeben. Insgesamt seien 34 Menschen ums Leben gekommen, teilte der Minister für Katastrophenschutz, Mahinda Amaraweera, am Montag in Colombo mit. Allerdings seien bislang nur 14 Leichen unter den Erdmassen in Koslanda im Süden der Insel gefunden worden.
Zunächst waren die Behörden von rund 300 Vermissten ausgegangen; später korrigierten sie die Zahl immer weiter nach unten. Die Regierung versprach, in den kommenden Monaten Häuser für die 58 Familien zu bauen, die durch den Hangabrutsch obdachlos geworden sind.
Ende Oktober war ein Hang auf einer Breite von etwa 3,5 Kilometern abgebrochen und ins Tal gerutscht. Rund 150 Wellblechhütten im Dorf Koslanda wurden dabei zerstört, viele von ihnen wurden unter einer meterhohen Erdschicht begraben. In den Behausungen lebten vor allem Menschen, die auf umliegenden Teeplantagen arbeiten.