Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen Töpperwien eingestellt
Der verunglückte Sportreporter Rolf Töpperwien muss sich nicht vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen den 49-Jähren wegen fahrlässiger Brandstiftung und Drogenmissbrauchs eingestellt.
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Hamburg - Gerichtsmediziner hatten nach dem Brandunfall Töpperwiens vor fünf Wochen Spuren von Kokain im Blut und Urin des ZDF-Journalisten analysiert. "Die Untersuchungen ergaben, dass offenbar nur ganz geringe Mengen konsumiert wurden. Der Anfangsverdacht, dass monatelanger Missbrauch vorliegt, wurde nicht bestätigt", sagte der Wiesbadener Oberstaatsanwalt Rothenberger der "Bild am Sonntag". Zu den Ermittlungen wegen des Feuers in Töpperwiens Schlafzimmer sagte er: "Da nur der Nadelfilzboden brannte, ist der Tatbestand der fahrlässigen Brandstiftung nicht gegeben."
Töpperwien werde noch drei Wochen in der Klinik bleiben, berichtete die Zeitung. Danach müsse der Sportreporter mindestens für sechs Wochen in eine Reha-Klinik.