Stärke 6,1: Erdbeben erschüttert Japans Ostküste - DER SPIEGEL
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Stärke 6,1 Erdbeben erschüttert Japans Ostküste

Erneut bebt in Japan die Erde: An der Küste ist ein Erdstoß der Stärke 6,1 registriert worden. Augenzeugen zufolge schwankten Gebäude in der Hauptstadt Tokio. Zuvor gab es eine ganze Serie von Erschütterungen.
Skyline von Tokio (Archiv): Nachbeben lässt Gebäude schwanken
Skyline von Tokio (Archiv): Nachbeben lässt Gebäude schwanken

Skyline von Tokio (Archiv): Nachbeben lässt Gebäude schwanken

Foto: YURIKO NAKAO/ REUTERS
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Tokio - Japan kommt nicht zur Ruhe: Mit einer Stärke von 6,1 hat nach Angaben des Geologischen Dienstes der USA (USGS) am Donnerstag erneut die Erde gebebt. Laut der Behörde ereignete sich das Beben 64 Kilometer östlich von Tokio in einer Tiefe von rund 43 Kilometern. Berichten von Zeugen zufolge schwankten in der Hauptstadt Gebäude. Zuvor waren bereits vier Beben vor der Ostküste der Hauptinsel Honshu registriert worden. Sie erreichten Stärken von 5,0 bis 6,0.

Der Herd des stärksten Bebens lag nahe der Küste, ersten Daten zufolge aber offenbar auf dem Festland in der Präfektur Chiba. Doch selbst wenn sich der Schlag am Meeresboden ereignet hätte, wäre seine Energie der Stärke 6,1 nicht groß genug gewesen, um einen Tsunami auszulösen. Auch aufgrund der großen Tiefe des Bebens und seiner Entfernung zu Tokio sind keine größeren Schäden zu erwarten. Berichte über Schäden und Opfer lagen nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo zunächst nicht vor.

Erste Auswertungen des USGS zeigen lediglich mäßige Erschütterungen im Großraum Tokio. Demnach muss nur nahe des Bebenzentrums mit leichten Schäden an Gebäuden gerechnet werden.

Die japanische Ostküste war am 11. März von einem Beben der Stärke 9,0 und einem anschließenden Tsunami verwüstet worden. Seitdem haben mehr als Tausend Nachbeben die Region getroffen, besonders heftig am 7. April. Experten zufolge ist in den kommenden Wochen mit weiteren schweren Erschütterungen zu rechnen.

hut/boj/Reuters/dpa