Stärke 6,9: Erdbeben erschüttert Peru - DER SPIEGEL
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Stärke 6,9 Schwere Erdstöße im Süden Perus

Ein Erdbeben der Stärke 6,9 hat im Süden Perus Häuser, Wohnungen und Straßen beschädigt. Obwohl das Epizentrum rund 80 Kilometer vor der Küste lag, bestand nach Angaben der Marine keine Tsunamigefahr.
Menschen vor Bürogebäude in Lima: Bis in die Hauptstadt war das Beben zu spüren
Menschen vor Bürogebäude in Lima: Bis in die Hauptstadt war das Beben zu spüren

Menschen vor Bürogebäude in Lima: Bis in die Hauptstadt war das Beben zu spüren

Foto: AFP Photo/Andina/Ho
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Lima - Ein Erdbeben der Stärke 6,9 hat den Süden Perus erschüttert. Das Epizentrum lag nach Angaben der peruanischen Erdbebenwarte IGP in 30 Kilometern Tiefe, rund 80 Kilometer vor der Küste. Acht Menschen wurden leicht verletzt, wie die Nachrichtenagentur Andina berichtete. Laut peruanischer Marine bestand keine Tsunamigefahr.

In der 300 Kilometer entfernten Stadt Arequipa rannten viele Menschen auf die Straße. Mehrere Gebäude in der Region wurden beschädigt, darunter mindestens drei Schulen. Auch in der knapp 500 Kilometer entfernten Hauptstadt Lima war das Beben spürbar.

In der Ortschaft Atiquipa, die knapp 800 Einwohner zählt, seien 70 Prozent der Wohnungen schwer beschädigt worden, sagte Bürgermeister Francisco Palomino dem Fernsehsender Canal N. Die Landstraße Panamericana, die entlang der Küste den Norden und den Süden Perus miteinander verbindet, ist wegen des Bebens an mehreren Stellen durch Geröll unpassierbar.

rls/dpa/AP