Stahnkes offener Brief: "Papa, bitte, bitte melde dich" - DER SPIEGEL
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Stahnkes offener Brief "Papa, bitte, bitte melde dich"

Susan Stahnkes Mutter weigert sich, den Namen des Vaters der ehemaligen "Tagesschau"-Sprecherin zu nennen. Nun sucht die selbst ernannte Schauspielerin ihren Vater mit einem offenen Brief.
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Hamburg - "Hallo Papa, mit diesem Brief möchte ich Dir in meinen Gedanken und meinem Herzen etwas näher sein", schreibt die 35-Jährige in dem Brief, den sie in der "Bild"-Zeitung veröffentlichte. "Seit ich weiß, dass ich kein gewolltes Kind bin, fühle ich mich oft leer und stelle nicht selten meine Existenz in Frage. In diesen Momenten sehne ich mich nach meinem Vater und stelle mir vor, ich könnte mich wie ein kleines Mädchen einfach auf Deinen Schoß setzen", heißt es weiter.

Stahnke hofft, dass die offenen Worte in dem Blatt von ihrem unbekannten Vater gelesen werden. "Papa, wenn Dich diese Zeilen irgendwo auf dieser Welt erreichen und Dir ein wenig an einem Menschen liegt, der durch Dich in diese Welt gekommen ist - bitte, bitte melde Dich bei mir." Die Schauspielerin wolle ihren Vater "einmal im Leben ganz fest umarmen".

Mit einer Auskunftsklage, die Stahnke vor einigen Tagen gegen ihre 56-jährige Mutter anstrengte, war sie nicht erfolgreich. Die Mutter weigerte sich den Namen des leiblichen Vaters der Schauspielerin preiszugeben. Zudem muss das Hamburger Familiengericht noch entscheiden, ob ein Milliardär, den Stahnke für ihren leiblichen Vater hält, zu einem DNS-Test gezwungen wird.