Stefan Raab: RTL will noch mehr Geld - DER SPIEGEL
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Stefan Raab RTL will noch mehr Geld

Verschärft hat sich der „Schnipselstreit“ zwischen RTL und Stefan Raab. Der Fernsehsender RTL hat dem "TV total"-Moderator erneut einen sechsstelligen Betrag in Rechnung gestellt.
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Hamburg - Kurz vor dem zweiten Verhandlungstermin vor dem Kölner Landgericht am kommenden Mittwoch hat RTL dem ProSieben-Entertainer, der in seiner Show "TV total" gern Ausschnitte mit Kuriositäten aus RTL-Sendungen wie dem "Nachtjournal" zeigt, eine neue saftige Rechnung präsentiert. In dem Schreiben vom 6. März fordert der Kölner Sender von Raabs Produktionsfirma für die RTL-Schnipsel weitere 802.585,60 Euro, zahlbar bis zum 15. April.

Pro Sendeminute veranschlagt RTL rund 1300 Euro – plus einen Strafzuschlag von 100 Prozent, weil Raab sich ohne Einwilligung bedient. Während Brainpool argumentiert, es handle sich um honorarfreie "künstlerische Collagen", sieht RTL-Chefredakteur Hans Mahr darin "nichts anderes als einen schnöden Bilderklau, mit dem sich Brainpool den Gewinn erhöht". Die neue Forderung an Brainpool – mittlerweile zur Viva Media AG gehörend – bezieht sich auf die Zeit nach dem 31. Mai 2001. Für frühere "TV total“-Sendungen hatte RTL bereits 588 000 Euro gefordert.