Gesunkener Frachter Suche nach Crew der "Stellar Daisy" eingestellt
Route der "Stellar Daisy"
Foto: Google Maps/ Spiegel OnlineNach 40 Tagen ist die Suche nach einem im Südatlantik verschollenen Frachter aus Südkorea zu Ende gegangen. Nur zwei der 24 Besatzungsmitglieder der "Stellar Daisy" konnten aus einem Schlauchboot gerettet werden. An Bord des Frachters waren acht südkoreanische und 16 philippinische Seeleute.
Der 322 Meter lange Frachter hatte Ende März etwa 2000 Seemeilen östlich von Montevideo einen Notruf abgegeben. An der Suche in einem 283.000 Quadratkilometer großen Gebiet - eine Fläche fast so groß wie Italien - nahmen 28 Schiffe aus Uruguay, Argentinien und Brasilien teil, teilte die uruguayische Kriegsmarine mit.
Nach Angaben der beiden Überlebenden brach das Schiff plötzlich entzwei, nachdem sie es verlassen hatten. Es habe ein lautes Geräusch gegeben, der Kapitän habe nach einem Wassereinbruch noch eine Evakuierung des Frachters angeordnet. Zwei weitere Schlauchboote und zwei motorisierte Rettungsboote des Frachtschiffes wurden leer entdeckt. Die "Stellar Daisy" hatte Mineralien geladen und war von Rio de Janeiro mit Ziel China ausgelaufen.