Steuerschulden: Ex-Abba Björn soll Millionen nachzahlen - DER SPIEGEL
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Steuerschulden Ex-Abba Björn soll Millionen nachzahlen

Der Musiker Björn Ulvaeus hat Ärger mit dem schwedischen Fiskus. Weil er Teile seiner Einnahmen in ein Steuerparadies umgelenkt haben soll, droht ihm eine Nachzahlung in Millionenhöhe. Die Anwälte des ehemaligen Abba-Mitglieds bestreiten alle Vorwürfe.
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Stockholm - Ulvaeus ist eine Rechnung über 86 Millionen Kronen (9,2 Millionen Euro) an Steuernachzahlungen ins Haus geflattert. Wie die Stockholmer Zeitung "Dagens Nyheter" berichtete, hält Schwedens Steuerbehörde diverse Abmachungen von Ulvaeus mit einer niederländischen Firma über Honorare als Co-Komponist der Abba-Welthits von "Waterloo" bis "Dancing Queen" für nicht ganz sauber.

Nach Ansicht der Behörde hat der in Schweden wohnende und einkommensteuerpflichtige Ulvaeus seine Tantiemen gesetzeswidrig in ein Steuerparadies auf den Niederländischen Antillen umgelenkt. Die Anwälte des zeitweilig mit Abba-Sängerin Agnetha Fältskog verheirateten Musikers bestritten alle Vorwürfe.

Auch bei einer endgültigen Niederlage im Steuerstreit müsste sich der Schwede jedoch nicht vor Armut fürchten: Ulvaeus und sein musikalischer Partner Benny Andersson gehören nach den Welterfolgen ihrer Musicals "Chess" und "Mamma Mia" mit einem Vermögen von zusammen mehr als einer Milliarde Kronen zu den reichsten Schweden.

jto/dpa