Stierkampf: Portugal lockert Tötungsverbot - DER SPIEGEL
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Stierkampf Portugal lockert Tötungsverbot

Nach spanischer Tradition werden die eigens für die "Corridas" gezüchteten Stiere vom Matador getötet, im Nachbarland Portugal ist der Todesstoß in der Arena hingegen verboten. Noch vor Ende des Sommers will die portugiesische Regierung jedoch eine Lockerung des Gesetzes durchsetzen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Lissabon - Die geplante Gesetzesänderung der Mitte-Rechts-Regierung soll hauptsächlich für die an Spanien angrenzenden Gebiete gelten - wo man sich schon seit Jahren über das Verbot hinwegsetzt. Bisher werden die Todesstöße beim Stierkampf in Portugal nur angedeutet, die Tiere werden erst später ins Schlachthaus gebracht.

Seit dem Vorschlag seiner Regierung sieht sich Staatspräsident Jorge Sampaio heftiger Kritik von portugiesischen Tierschützern ausgesetzt.