Stralsund: Skipper verfahren sich mit Hausboot - DER SPIEGEL
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kurz & krass Odyssee auf der Ostsee

Irrfahrt: Das Hausboot ist eigentlich für seichtere Gewässer gedacht
Irrfahrt: Das Hausboot ist eigentlich für seichtere Gewässer gedacht

Irrfahrt: Das Hausboot ist eigentlich für seichtere Gewässer gedacht

Foto: Stefan Sauer/ dpa
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Backbord und Steuerbord - da kann man schon mal die Orientierung verlieren: Zwei Skipper haben sich mit einem Hausboot gründlich verfahren. Ähnlich geschickt stellte sich ein Dieb in Bremen an. Und eine Firma aus der Pfalz sorgte mit ihrer Werbung für Bombenalarme. Die kuriosesten Kurzmeldungen der Woche. Klicken Sie sich durch:

Mann verliert Ehering, der Frühling bringt ihn wieder

Willingen - Weil der Schnee auf dem Willinger Ettelsberg in Hessen geschmolzen ist, hat ein 46 Jahre alter Mann seinen Ehering nach sechs Wochen wiedergefunden. Der Fotograf hatte den Ring Anfang Februar im Schnee verloren, als er zum Telefonieren die Handschuhe auszog. Erst Stunden später bemerkte er den Verlust. Bei einem weiteren Besuch in Willingen hatte der Mann aus Kassel nun Glück. "Ich habe mich an eine Fichte erinnert. Der Ring lag zehn Zentimeter vor dem Altschnee. Vorgestern hätte ich ihn noch nicht gefunden", sagte der erleichterte Mann. Seine Frau, mit der der Mann seit elf Jahren verheiratet ist, hatte ihm zuvor bereits verziehen - er besorgte einen Ersatzring.

Vom Spaß- zum Pechvogel

Arkansas - Eine 15-Jährige im US-Bundesstaat Arkansas hat sich mit einem SMS-Streich selbst eins ausgewischt. Den Text "Ich habe die Leiche versteckt... was nun?" schickte sie an irgendeine ihr nicht bekannte Telefonnummer - allerdings hatte sie ausgerechnet die eines Polizisten erwischt. Die Polizei fand das gar nicht komisch, verfolgte die SMS zurück und holte das Mädchen ab, das nach einer Verwarnung wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Es seien nur Ressourcen verschwendet worden, sagte ein Polizeisprecher.

Zigarettendieb vergisst sein Portemonnaie

Bremen - Äußerst dilettantisch ist ein 37-jähriger Dieb in Bremen vorgegangen. Als die Verkäuferin eines Kiosks kurz in einen Nebenraum ging, betrat er den Laden und bediente sich nach Angaben der Polizei am Zigarettenregal. "Vermutlich aus Sorge um ausreichendes Fassungsvermögen seiner Jackentaschen" habe er dann seine Geldbörse auf den Ladentisch gelegt und sei getürmt.

Wenige Minuten später kam er zurück in den Kiosk und wollte seine Brieftasche wiederhaben. Inzwischen war aber die Polizei alarmiert. Ein Kunde hielt den 37-Jährigen bis zum Eintreffen der Beamten fest.

Verloren auf der Ostsee

Greifswalder Oie - Völlig orientierungslos haben sich zwei 66 und 70 Jahre alte Freizeitskipper am Donnerstagabend mit einem Hausboot auf die offene Ostsee verirrt. Wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger mitteilte, wollten die Männer das Hausboot von Wolgast nach Stralsund überführen. Statt südlich an der Insel Rügen entlangzufahren, waren sie jedoch aufs offene Meer hinausgeschippert. Als der Sprit nach über sechs Stunden Fahrt knapp wurde, alarmierten sie die Seenotrettung. Die fand sie schließlich 85 Kilometer vom eigentlichen Ziel entfernt östlich der Insel Greifswalder Oie.

Firma verschickt tickende Wecker an Botschaften und Medien

Koblenz - Mit einer Werbesendung hat eine Datenrettungsfirma aus der Pfalz bundesweit Bombenalarme und Räumungen ausgelöst. In den verschickten Paketen an Botschaften und Medienhäuser steckten tickende Wecker, wie das Unternehmen in Pirmasens bestätigte. Adressaten waren neben Auslandsbotschaften in Berlin außerdem die Redaktion der "Bild"-Zeitung in Stuttgart und das Bonner Studio des Fernsehsenders WDR.

Die Firma entschuldigte sich später für die Marketingaktion. Man habe mit den Sendungen ein neues Festplattenarchivsystem verschickt und den Wecker beigelegt, um die Aufmerksamkeit zu erhöhen.

Gültig bis 55. Juli 2016

Ein gefälschter litauischer Personalausweis mit Gültigkeitsdatum 55. Juli 2016 ist einem Mann aus der Ukraine im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet zum Verhängnis geworden. Fahnder der Bundespolizei nahmen den 55-Jährigen, der als Asylbewerber in Tschechien lebt, nahe Pleystein fest.

Der Mann hat nach eigenen Angaben 1500 Euro für die plumpe Fälschung ausgegeben. Mit dem Ausweis wollte er nach Frankreich reisen und so die Visumpflicht umgehen. Bei seiner Festnahme hatte er auch noch einen gefälschten litauischen Führerschein bei sich. Der 55-Jährige wurde wegen unerlaubter Einreise und Urkundenfälschung angezeigt.

bim/dpa/dapd

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