Streit auf dem Boulevard Boris - Rabenvater oder nicht?
Hamburg - In der "Bunten" hatte sich Angela Ermakowa ausführlich darüber ausgeweint, wie traurig sie darüber ist, dass Becker sich nicht um seine Tochter kümmert und nach England kommt. Die "Bild"-Zeitung dagegen will aufgedeckt haben, dass Boris seiner Tochter Anna einen Teddy zum Geburtstag geschickt hat. Logische Schlussfolgerung: "Kein Rabenvater!", so das Blatt. "Sie hat wohl vergessen, ihren Briefkasten zu leeren."
Ob Boris Becker seine Besenkammer-Affäre am liebsten bezahlen und vergessen würde, ist offen. Sie sei ein Fehler gewesen, bekannte Becker bei "Beckmann". Kaum verwunderlich also, dass er nicht regelmäßig nach London reist, um Anna zu sehen. Oder?
"Hope to see you"
Nun soll er jedoch seiner unehelichen Tochter geschrieben haben, dass er sie gerne sehen würde. Der handschriftliche Brief soll mit den Worten schließen: "I hope to see you soon". Allerdings erst, wenn der Medienrummel sich um die Kleine und ihre Mutter gelegt hat. "Boris wird Anna erst dann treffen, wenn ihre Mutter Vertrauen schafft - und nicht alles in die Öffentlichkeit zerrt", zitiert die Bild-Zeitung einen Vertrauten Beckers.
Becker schrieb in seiner Erklärung zur Vaterschaft vor etwa einem Jahr: "Was immer ich dazu beitragen kann, damit Anna die Zukunft eines glücklichen Mädchens hat, ich werde es tun." Ob Geld alles ist, was er für sie tun kann, das scheint der Knackpunkt in dem Besenkammer-Nachspiel zu sein. Ermakowa will, dass Boris seine Tochter trifft. Es wäre das schönste Geburtstagsgeschenk, wenn "er seine negative Einstellung gegenüber seiner Tochter ändert". Vielleicht ist er der Meinung, dass es kaum möglich ist, eine persönliche Beziehung zu der kleinen Anna vor den Augen und den Kameras der Boulevardpresse aufzubauen. Zumal, wenn er die kleine Anna nur im Doppelpack mit ihrer Mutter zu sehen bekommt.
Urs Zietan