Sturzflut: Dutzende Grundschüler ertrunken - DER SPIEGEL
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Sturzflut Dutzende Grundschüler ertrunken

Mindestens 40 Schulkinder sind im Nordosten Chinas von einer Sturzflut in den Tod gerissen worden. Ein neben der Grundschule entlang fließender Gebirgsbach war nach starken Regenfällen zum reißenden Strom geworden.
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Peking - Angaben einer Ärztin in Shalan in der nordchinesischen Provinz Heilongjiang zufolge starben mindestens 40 Grundschüler, ein Augenzeuge berichtete sogar von mindestens 50 bis 60 Toten. Die amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua hatte über das Unglück berichtet und 20 Vermisste gezählt. Der örtliche Parteichef sei vor Ort, um die Rettungsarbeiten zu koordinieren, hieß es.

Das Krankenhaus könne keine genaueren Angaben über die Zahl der Toten machen, weil die Eltern die Leichen ihrer Kinder abgeholt hätten, sagte eine Ärztin. Die betroffene Grundschule habe 300 Schüler gehabt. Ein anderer Arzt, der sich vor der Flut in die Polizeiwache des Ortes gerettet hatte, bestätigte, dass es mindestens 40 Tote gegeben habe. Viele Menschen seien jedoch rechtzeitig geflohen.

Bei starken Regenfällen in den Hügeln oberhalb des Dorfes hatte sich viel Wasser gesammelt und die Sturzflut schließlich ausgelöst. Ein Bankangestellter, der Augenzeuge der Tragödie wurde, sagte, dass Wasser sei extrem schnell gestiegen.

Die Anwesenheit des örtlichen Parteichefs Song Fatang in Shalan deutet auf das Ausmaß der Katastrophe hin. Normalerweise begeben sich Parteikader seines Ranges nur vor Ort, wenn die Lage sehr ernst ist.