Suche nach Peggy: Bundeswehr-Tornados im Einsatz - DER SPIEGEL
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Suche nach Peggy Bundeswehr-Tornados im Einsatz

Mit Hilfe von drei Tornado-Flugzeugen der Bundeswehr ist am Dienstag die Suche nach der neunjährigen Peggy aus Bayern fortgesetzt worden.
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Lichtenberg - Wie die Polizei mitteilte, überflogen die mit empfindlichen Infrarotkameras ausgerüsteten Militärmaschinen am Dienstagvormittag Gebiete in Nordbayern und Südthüringen. Zudem suchen rund 300 Beamte unter anderem in Waldstücken in beiden Bundesländern nach der seit acht Tagen vermissten Neunjährigen. Auch zwei Polizeihubschrauber unterstützten die Suche.

Polizeisprecher Klaus Bernhardt betonte: "Es ist nach wie vor möglich, dass Peggy lebt." Deshalb werde intensiv nach den Schulsachen und Kleidungsstücken sowie Spuren eines möglichen Verbrechenstatorts gesucht. Ab Mittwoch sollen die Luftbilder aus den Bundeswehrmaschinen ausgewertet werden, dies werde jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen, sagte der Polizeisprecher.

Inzwischen seien rund 500 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, eine neue Spur habe sich aber noch nicht ergeben, berichtete Bernhardt. Die Belohnung sei inzwischen auf 50.000 Mark erhöht worden. Die Hinweise aus der Bevölkerung würden von den 40 Beamten der Sonderkommission rund um die Uhr abgearbeitet.

Die Suche in Höhlen und alten Bergwerksstollen östlich von Lichtenberg sei ohne Ergebnis abgeschlossen worden. Die einzige heiße Spur ist nach Angaben von Bernhardt nach wie vor ein roter Mercedes mit möglicherweise tschechischem Kennzeichnen. Klassenkameradinnen von Peggy hatten ausgesagt, das blonde Mädchen sei auf dem Heimweg von der Schule in einen solchen Wagen eingestiegen.