Suche nach Peggy: Höhlenforscher soll helfen - DER SPIEGEL
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Suche nach Peggy Höhlenforscher soll helfen

Bei der Suche nach der seit einer Woche vermissten neunjährigen Peggy aus dem oberfränkischen Lichtenberg gibt es noch immer keine heiße Spur. Nun unterstützt ein Höhlenforscher die Polizei.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Lichtenberg - Die Suche konzentrierte sich am Morgen auf das Höllental östlich von Lichtenberg. Es wird nicht ausgeschlossen, dass sich das Mädchen in einer Höhle oder einem Stollen aufhalten könnte. Die Suche werde sich außerdem auf Gewässer und Ausfallstraßen im Großraum Lichtenberg konzentrieren. Auch in Tschechien wird weiter nach dem verschwundenen Kind gesucht.

Die Polizei verfolgt nach eigenen Angaben von den rund 400 eingegangenen Hinweisen vor allem den Hinweis auf ein rotes Fahrzeug mit vermutlich tschechischem Kennzeichen. Peggy soll nach Beobachtungen von Schulkameradinnen am vergangenen Montag in ein solches Fahrzeug eingestiegen sein. Die 40 Mann starke Sonderkommission bei der Kripo Hof habe inzwischen gut die Hälfte der über 400 Hinweise aus der Bevölkerung abgearbeitet, hieß es.

Insgesamt sind 70 Beamte mit Suchhunden im Einsatz. In Kürze soll auch ein Tornado-Aufklärer der Luftwaffe die Suche unterstützen. Die Wärmebildkamera des Flugzeugs könnte Hinweise auf Körper oder Autos in dem sehr bergigen Frankenwald geben, erklärte ein Polizeisprecher. "Wir haben jetzt entschieden, den Tornado anzufordern. Ob und wann wir ihn kriegen, ist aber noch offen."

Die Belohnung für Hinweise, die das Verschwinden des Mädchens aufklären können, wurde am Wochenende auf 15.000 Mark erhöht. Hinweise werden unter der Telefonnummer 09281/704170 entgegengenommen.

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