Südafrika Leopard attackiert Touristen beim Grillen
Durban - Der Leopardenangriff ereignete sich am Donnerstag im südafrikanischen Umfolosi-Park, mit einer Größe von 960 Quadratkilometern der viertgrößte Nationalpark Südafrikas. Die Anlage befindet sich in der Provinz KwaZulu-Natal an der Ostküste des Landes.
Der Urlauber, dessen Herkunftsland zunächst nicht bekannt war, hatte sich am Abend in KwaZulu-Natal am offenen Feuer ein Stück Fleisch gebraten. Wie ein Sprecher des Naturparks sagte, näherte sich der Leopard dem Touristen von hinten und fiel ihn dann an.
Der Mann erlitt schwere Bisswunden am Kopf und wurde sofort zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Von der Raubkatze fehlt bisher jede Spur, berichtet die südafrikanische "Times".
Zwischenfälle mit Leoparden gelten in Südafrika als extrem selten. Die Raubkatzen sind Einzelgänger, die Kontakte mit dem Menschen in der Regel meiden. Bei Leoparden, die Menschen attackieren, handelt es sich häufig um kranke oder altersschwache Tiere, deren Jagdvermögen eingeschränkt ist.
ala/dpa