Südamerika: Heftiges Erdbeben erschüttert Chile - DER SPIEGEL
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Südamerika Heftiges Erdbeben erschüttert Chile

Der Norden Chiles ist von einem Erdbeben der Stärke 6,5 erschüttert worden. Berichte über Verletzte oder Schäden liegen noch nicht vor.
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Santiago - Um 12.36 Uhr Ortszeit (18.36 Uhr MESZ) bebte in Chile die Erde: Der US-Behörde Geological Survey (USGS) zufolge ereignete sich die Naturkatastrophe rund 88 Kilometer nordöstlich von Calama in der Region Antofagasta, rund 1300 Kilometer nördlich der Hauptstadt Santiago de Chile. Demnach lag das Zentrum des Bebens 111 Kilometer unter der Erdoberfläche.

Laut dem Seismologischen Dienst der Universität Chile befand sich das Hypozentrum in knapp 126 Kilometern Tiefe rund 73 Kilometer nordöstlich von Calama. Zunächst hieß es, das Beben habe eine Stärke von 6,3 gehabt. Dann wurde der Wert vom USGS auf 6,5 hochgestuft.

Das Beben ereignete sich in einer Region des Landes, in der sich viele Kupferminen befinden. Den örtlichen Behörden zufolge gab es zunächst keine Bericht über Verletzte oder Schäden an Infrastruktur oder Minen.

In Chile kommt es immer wieder zu heftigen Erdstößen. Allein seit 1985 hat die USGS acht Beben mit einer Stärke von mindestens 6,6 registriert. Besonders heftig waren die Katastrophen am 27. Februar 2010 mit einer Stärke von 8,8, am 14. November 2007 (7,7) und am 13. Juni 2005 (7,8).

ala/ulz/Reuters