Südchina: 28 Säuglinge in Koffern geschmuggelt - DER SPIEGEL
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Südchina 28 Säuglinge in Koffern geschmuggelt

Erschreckender Fund: Die Polizei entdeckte 28 Babys in einem Bus in Südchina. Die kleinen Mädchen waren in Nylonkoffern versteckt und sollten nach Angaben der Polizei verkauft werden.
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Peking - Beamte hatten auf einen Hinweis reagiert und den Bus an einer Schnellstraße in der Region Guangxi gestoppt. Eins der Babys starb nach der Entdeckung. Alle Kleinkinder waren Mädchen und unter drei Monaten alt, berichtet die Pekinger Zeitung "Beijing Chenbao". Die Menschenhändler sollen die Kinder mit Medikamenten betäubt haben, um sie am Schreien zu hindern.

Bisher haben sich nach Angaben der Zeitung keine Angehörigen gemeldet. Woher die Kinder stammen, ist noch unklar. Die Polizei teilte mit, der Bus sei von Yulin, einem ländlichen Bezirk von Guangxi, in Richtung der östlichen Provinz Anhui unterwegs gewesen.

Die Gegend Guangxi an der Südküste Chinas gehört zu den ärmsten des Landes. Nach Angaben chinesischer Behörden werden die Kinder entführt und an kinderlose Familien verkauft. Ältere Mädchen landen oft als Bräute in ländlichen Gegenden.