Südchina 31 Menschen sterben bei Hotelbrand
Peking - Die Flammen rasten durch die oberen drei Stockwerke des Hotels im Südchinesischen Shantou und machten vielen der Eingeschlossenen eine Flucht unmöglich. Das Feuer in dem Gebäude in der Provinz Guangdong sei gegen Mittag ausgebrochen, berichtet die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.
Neben den 31 Todesopfern wurden 15 Menschen verletzt, vier von ihnen schwer. Zunächst war die Zahl der Opfer mit fünf angegeben worden. Die Feuerwehr entdeckte jedoch zahlreiche weiter Leichen, nachdem der Brand gelöscht worden war. Zunächst war unklar gewesen, wie viele Menschen sich in dem Gebäude aufgehalten hatten. Die Löscharbeiten hatten drei Stunden gedauert. Die Brandursache kenne man noch nicht, sagte ein Feuerwehrmann.
Höhere Opferzahl nach Überflutung einer Grundschule
Die Zahl der Todesopfer, die eine Überschwemmung in einer Grundschule im Nordwesten Chinas forderte, ist unterdessen weiter angestiegen. 64 Menschen kamen bei der Katastrophe ums Leben, 62 von ihnen waren Kinder. Zunächst war von 40 Opfern die Rede gewesen.
Die tödliche Flutwelle und eine anschließende Schlammlawine waren gestern durch die Gebirgsstadt Shalan in der Provinz Heilongjiang gerast. Bei starken Regenfällen in den Hügeln oberhalb des Dorfes hatte sich viel Wasser gesammelt und die Sturzflut schließlich ausgelöst. Auch am Samstag standen Schlamm und Wasser in der Stadt noch einen Meter hoch.