Südfrankreich Mann gesteht Brandstiftung
Draguignan - Wie Staatsanwalt Michel Raffin mitteilte, gestand der Mann am Mittwoch, sieben Feuer aus Groll darüber gelegt zu haben, dass seine Bewerbung bei der Feuerwehr abgelehnt worden sei. Der Mann war in der Nähe von Nizza mit einem entzündeten Feuerzeug in der Hand festgenommen worden. Passanten waren auf ihn aufmerksam geworden und hatten die Polizei alarmiert. Er gab zu, in dieser Woche sieben Brände gelegt zu haben.
Zudem gestand der Gemeindeangestellte aus Figanieres zwei Brandstiftungen vor einem Jahr. Der Anwalt beschrieb seinen Mandanten als "psychologisch anfällig" und "geistig beschränkt". Ihm drohen bei einer Verurteilung zehn Jahre Gefängnis.
Die Feuer in Südfrankreich zerstörten in dieser Woche mehr als 8000 Hektar Kiefernwald. Fast 5500 Urlauber hatten ihre Ferienhäuser und Zeltplätze verlassen müssen, vier von ihnen kamen ums Leben. Die Polizei vermutet, dass die rund 30 Feuer von Brandstiftern gelegt wurden. Die Behörden wiesen darauf hin, dass Brandstiftern bis zu 30 Jahre Haft drohten.