Sumatra: Erdbeben tötete mindestens 117 Menschen - DER SPIEGEL
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Sumatra Erdbeben tötete mindestens 117 Menschen

Auf der indonesischen Insel Sumatra werden nach dem schweren Erdbeben immer mehr Leichen aus den Trümmern geborgen. Die Behörden geben die Zahl der Toten mit 117 an.
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Jakarta - Die Suche nach Opfern in der Millionenstadt Bengkulu wurde intensiviert. Die Behörden befürchten ein weiteres Ansteigen der Opferzahlen, wenn die Bergungstrupps entlegene Gebiete erreichen. Noch immer wurden die Bergungsaktionen von einem Ausfall der Elektrizitätsversorgung und des Telefonnetzes behindert.

Durch das Beben, das die Stärke von 7,9 auf der Richterskala erreichte, waren in der Nacht zum Montag mehrere Ortschaften im Südwesten von Sumatra zerstört worden. Tausende Menschen wurden obdachlos. Aus Angst vor weiteren Erdstößen verbrachten viele Bewohner die Nacht zum Dienstag im Freien. Am schwersten betroffen war die Provinz Bengkulu.

Das Epizentrum lag rund 110 Kilometer vor der Küste von Sumatra. Es war das schwerste Erdbeben in der Region seit Jahrzehnten. 1994 starben bei einem Erdbeben der Stärke 6,4 in Süd-Sumatra mindestens 120 Menschen. Damals hatten die Erdstöße eine Riesenwelle ausgelöst, die diesmal ausblieb.