Susan Sarandon Sex statt Metaphysik
Susan Sarandon liebt es klar und deutlich. Mit tiefgründigen Fragen europäischer Feuilletonisten kann die Schauspielerin nicht viel anfangen. Sie bevorzugt amerikanische Journalisten, die direkt zum Kern der Sache kommen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Hamburg - Beim Filmfestival in Venedig lauschte die Schauspielerin ("Dead Man Walking") zunächst geduldig der gewundenen Frage eines italienischen Journalisten. Schließlich war sie da, um ihren neuen Film "Elizabethtown" zu promoten, in dem sie eine Witwe spielt, die versucht, sich selbst zu finden.
Als dann aber einer der Reporter die 58-Jährige nach ihrer Beziehung zum Tod fragte, platzte Sarandon heraus: "Ihr Burschen habt die schwierigsten Fragen." Das sei so ganz anders in den "States", wo "sie von einem nur wissen wollen, mit wem du gerade schläfst".