Fotostrecke: "Halong" trifft Japans Südküste
Japan Taifun "Halong" hinterlässt Spur der Verwüstung
Tokio - Der Taifun "Halong" ist am frühen Sonntagmorgen auf die südwestjapanische Insel Shikoku geprallt, begleitet von heftigen Niederschlägen und Sturmböen. Mindestens zwei Menschen starben, mindestens 33 wurden verletzt.
Eine Frau wurde auf Shikoku tot aus einem reißenden Strom geborgen, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo am Sonntag. Ein Mann starb im Zentraljapan, als er von einem Fluss mitgerissen wurde.
Im Westen kam es zu Schlammlawinen und Flussfluten. 1,6 Millionen Menschen wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen.
Der Zugverkehr wurde unterbrochen. Rund 500 Flüge wurden bereits am Samstag gestrichen. Mitten in der japanischen Ferienreisezeit strandeten deshalb mindestens 20.000 Passagiere an Flughäfen. Mehrere Airlines sagten laut NHK auch für Sonntag fast 300 Flüge ab.
Der Taifun bewegt sich am späten Sonntagvormittag in Richtung Nordnordosten . Böen erreichten Windgeschwindigkeiten von gut 160 Kilometern pro Stunde, wie die Meteorologiebehörde mitteilte.