Taifun "Saomai" tötet fast 300 Menschen
Peking - 94 weitere Menschen werden weiterhin vermisst, meldete die Nachrichtenagentur Xinhua heute. Zuvor war von rund einhundert Toten die Rede gewesen. "Saomai" ist laut Wetteramt der schwerste Taifun seit einem halben Jahrhundert in China. Laut staatlicher Katastrophenschutzzentrale mussten bereits rund 1,6 Millionen Menschen in Sicherheit gebracht werden. Der wirtschaftliche Schaden wird auf umgerechnet 1,1 Milliarden Dollar geschätzt.
Der Wirbelsturm war am vergangenen Donnerstag mit Geschwindigkeiten von bis zu 216 Stundenkilometern auf das Festland getroffen. "Saomai", das vietnamesische Wort für den Planeten Venus, bewegte sich in westlicher Richtung auf das Landesinnere zu. Er war der siebte Taifun, der China seit Jahresbeginn traf.
dab/AFP