Taifunalarm 500.000 Chinesen auf der Flucht
Hongkong - Mit orkanartigen Winden und heftigen Niederschlägen ist der Taifun heute über die Provinzen Guadong und Fujian hinweggefegt. "Viele Orte melden Erdrutsche und Überschwemmungen", berichtet die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Von Toten und Verletzten in den beiden Provinzen ist bislang nichts bekannt.
Auf der taiwanesischen Insel Penghu verunglückte ein Bus wegen des schlechten Wetters. Sieben Insassen wurden verletzt. Im Süden Taiwans trieb ein Öltanker bei der Hafenstadt Kaohsiung durch den hohen Seegang an die Küste und lief auf Grund. Die 13-köpfige Besatzung des Schiffes musste mit Hubschraubern gerettet werden.
Auf den Philippinen hatte der Sturm bereits 37 Menschen das Leben gekostet. Auch in Hongkong hatte man den Taifun gefürchtet. Allerdings erreichten entgegen der Wettervorhersagen nur Ausläufer des Wirbelsturmes die Stadt. Die Folgen waren glimpflich: Herabgestürzte Teile von Gerüsten und umgestürzte Bäume sorgten für Verspätungen im Verkehr.
str/dpa/reuters