Tankerunglück: Neuer Ölalarm in Spanien - DER SPIEGEL
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Tankerunglück Neuer Ölalarm in Spanien

Zwei Monate nach dem Untergang des Tankers "Prestige" droht Spanien erneut eine Ölkatastrophe. Vor Gibraltar sank ein Schiff mit 1000 Tonnen Öl an Bord.
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Madrid – An der Unglücksstelle nahe der britischen Kolonie hätten sich bereits Ölflecken auf dem Meer gebildet, berichtete Vize-Regierungschef Mariano Rajoy. Es sei aber nicht bekannt, wie viel Öl aus dem Schiff ausgelaufen sei. Dennoch wurde Ölalarm ausgelöst. Der Kapitän der gesunkenen spanischen "Spabunker IV" wurde vermisst. Zwei weitere Besatzungsmitglieder konnten gerettet werden.

Das knapp 40 Meter lange Schiff war zum Betanken anderer Schiffe vor der südspanischen Hafenstadt Algeciras eingesetzt worden. Es sank vor Morgengrauen infolge eines Lecks und lag in etwa 50 Meter Tiefe auf dem Grund. Die Behörden gaben die Anweisung, zum Schutz der Küste Öl-Barrieren zu errichten.

Einen Tag vor dem Unglück hatte die Umweltschutzorganisation Greenpeace vor Gibraltar mit einer Protestaktion auf die Gefahren unsicherer Öltanker aufmerksam gemacht.