Tasmanien: Mysteriöses Walsterben - DER SPIEGEL
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Tasmanien Mysteriöses Walsterben

An einem Strand der südaustralischen Insel Tasmanien sind mehr als Hundert verendete Wale entdeckt worden. Warum die Meeressäuger immer wieder in der Region stranden, ist bislang unklar.
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Hobart - Ein Muscheltaucher hatte die Kadaver an einem entlegenen Küstenabschnitt des South-West-Nationalparks entdeckt. Bei den toten Tieren handelt es sich um 110 Grindwale und 10 Delfine vom Typ Großer Tümmler, teilte der für Wirbeltiere zuständige Kurator des Tasmanischen Museums, David Pemberton, am Dienstag mit. Die Meeressäuger seien vermutlich schon vor mehreren Tagen verendet und bei Strahan im Westen der Insel angeschwemmt worden.

Warum die Wale strandeten, ist noch unbekannt. Der Wissenschaftler vermutet, dass sie möglicherweise auf der Flucht vor Meeresräubern zu dicht an Land gelangen. Möglich ist auch, dass sie sich auf der Suche nach Futter in zu seichte Gewässer begeben haben.

Erst in der vergangenen Woche wurden zwölf große Pottwale an der Küste nahe der neuseeländischen Stadt Auckland entdeckt. Forscher vermuten, dass Grindwale einem zu nahe ans Land geschwommenen Mitglied zu helfen versuchen, und sich somit der ganze Schwarm in Gefahr bringt.