Tauschgeschäft: Polizei bietet Finger gegen Beute - DER SPIEGEL
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Tauschgeschäft Polizei bietet Finger gegen Beute

Einen ungewöhnlichen Handel hat die Polizei im südenglischen Ort Arundel einem Einbrecher vorgeschlagen. Der Mann hatte in einem Uhrengeschäft zwei wertvolle Stücke mitgehen lassen, ein anderes aber vergessen: seinen Finger. Nun bietet ihm die Polizei einen Tausch an.
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London - "Wenn der Täter mich zu kontaktieren wünscht", so Wachtmeister Richard Lancashire, "können wir über die Rückgabe des Fingerstücks verhandeln". Voraussetzung sei allerdings, dass der Täter die zwei gestohlenen Uhren im Wert von 240 Euro mit auf die Polizeiwache bringe.

Der Einbrecher hatte sich die Fingerkuppe abgeschnitten, als er die Schaufensterscheibe des Uhrengeschäfts einschlug. Wie die Zeitung "Daily Express" am Mittwoch berichtete, fand die Polizei die Hinterlassenschaft am Tatort. Jetzt liegt das Beweisstück auf Eis.

Im Juli hatte die südenglische Polizei nach einem Wohnungseinbruch schon einmal eine Fingerkuppe in den Scherben einer zerschlagenen Scheibe gefunden. "Diebe werden normalerweise als Langfinger bezeichnet", kommentierte ein Polizeisprecher scherzhaft. "In diesem Fall scheint Kurzfinger der angemessenere Begriff zu sein."