Technische Panne ICE-Passagiere müssen in Busse umsteigen
Augsburg - Ein liegengebliebener ICE mit rund 500 Reisenden an Bord ist am Freitag evakuiert worden. Der aus München kommende Zug mit Ziel Dortmund habe wegen eines Oberleitungsschaden zwischen Augsburg und Ulm nicht mehr weiterfahren können, sagte ein Bahnsprecher. Damit bestätigte er einen Bericht der "Augsburger Allgemeine". Die Evakuierung dauerte rund zweieinhalb Stunden. Der Bahnverkehr zwischen Augsburg und Ulm war für mehrere Stunden lahmgelegt.
Die Passagiere mussten den Zug auf freier Strecke zwischen Dinkelscherben und Freihalden verlassen und in Busse umsteigen. Die Strecke zwischen Augsburg und Ulm war ab 14 Uhr bis zum Abend in beide Richtungen gesperrt. Der Fernverkehr wurde über Donauwörth umgeleitet. Dadurch kam es laut Bahnsprecher zu Verspätungen von rund 30 Minuten. Regionalbahnen wurden durch Busse ersetzt.
Erst am Osterwochenende musste im niedersächsischen Hämelerwald, einem Ortsteil von Lehrte, ein ICE evakuiert werden. Der Zug blieb laut Bahn zunächst wegen eines kaputten Stromabnehmers stehen. Als Folge fiel die Klimaanlage komplett aus, zur Belüftung musste das Personal die Zugtüren öffnen. Die Fahrgäste mussten den Zug schließlich verlassen.