Terror-Fahndung: Razzia in Hamburger Moschee - DER SPIEGEL
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Terror-Fahndung Razzia in Hamburger Moschee

Auf der Suche nach einem mutmaßlichen Terroristen hat die Polizei in Hamburg am Morgen eine Moschee durchsucht. Am späten Vormittag gaben die Behörden Entwarnung.
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Hamburg - Der Einsatz mit 220 Beamten war auf den Hinweis eingeleitet worden, dass sich in der Moschee im Stadtteil St. Georg eine Person aufhalte, die einen Anschlag vorbereiten wolle. "Wir haben niemanden finden können, auf den die Beschreibung zutrifft", sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage. Die Polizei habe die 90 Zimmer des Gästehauses der Moschee unter anderem mit Sprengstoffhunden durchsucht und die Gebetsräume in Augenschein genommen. Man habe acht Ausländer angetroffen, die sich illegal in Deutschland aufhielten.

Waffen oder Sprengstoff seien bei der Durchsuchung in der El-Nour- Moschee, zu der auch ein Gästehaus mit 90 Betten gehört, nicht gefunden worden, sagte Polizeisprecher Reinhard Fallak vor Ort.

"Die Aktion ist vollkommen friedlich, ohne Störungen und in Zusammenarbeit mit den Imanen verlaufen", sagte Fallak. Bei der Durchsuchung waren mindestens 150 Beamte beteiligt.

Die El-Nour-Moschee im liegt etwa 500 Meter entfernt von der Moschee Al Kods, in der der mutmaßliche Anführer der Anschläge vom 11. September 2001 in den USA, Mohammed Atta, früher gebetet hatte. Atta gilt als Drahtzieher der Anschläge, bei denen vor genau einem Jahr rund 3000 Menschen bei Flugzeugattentaten auf das World Trade Center und das US- Verteidigungsministerium getötet worden waren.

Die Beamten wollen in einer Pressekonferenz am Mittag über den Einsatz informieren.

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